Innerlich

Was ist es,
das mich zwingt dies zu schreiben,
Welche Kraft,
kann einen dazu treiben,
die gedanken zu zählen,
sich selbst so zu quälen,
alles aufzuschreiben,
und es nur sich selbst zu zeigen.

Chemie tief in mir,
in Buchstaben gefasst,
an die Sprache und Gesten,
dem Menschen angepasst,
ohne Sinn doch mit Verstand,
schrieb ich dies mit meiner Hand,
auf goldenes Papier,
mit einem dunklen Stift,
ich warte hier und weine,
auf das süße Gift.

Auf dich kann ich zählen,
Geist,
meist,
kannst du wählen
oder mich quälen,
erklären,
oder nur Gedanken vermehren,
bist mein Fenster ins ich,
doch manchmal hasse ich dich.

Cheffriert vom Geist,
versteht der Autor meist,
nur allein was er schreibt,
was er in Gedanken treibt,
was die Seele zu ihm spricht,
ob sie leidet,
sie lacht,
oder ob sie langsam zerbricht.

Was soll ich tun,
ich kann nicht mehr ruhn,
fühle das Leben,
möge der Geist in mir erbeben,
sich Gedanken erheben,
aus dem Nebel schleier
aus dem dunklen Weiher,
der den gleichen Namen trägt,
an meinen Nerven sägt,
mich innerlich verletzt,
mit seiner Dunkelheit verätzt
meinen Geist angreift,
und doch,
bin ich dran gereift,
hab mich umgestellt,
auf eine härtere welt,
mich angepasst,
an den Gang ohne Rast,
an den endlosen Lauf,
mal Bergab mal Bergauf,
mit Stöcken und Steinen,
und unsichbaren Leinen,
und ich gebe nicht auf,
ich gehe nicht drauf.

Durchdringe mich Licht,
irgrndwann,
doch töte mich nicht,
nimm mich auf in deine Kreisen,
wie eine Flamme leise,
werd ich mir dir gehen,
die Welt nie Wiedersehen,
doch die Dinge nicht vergessen,
vermessen,
senk ich meinen Kopf,
wie ein armer Tropf,
geh ich dann den Weg,
den jeder irgendwann mal geht,
mir oder ohne Geist,
wie meist,
allein,
niemand wird bei mir sein.

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