Die Sage von Valentin von Terni

Es ist schon viele, viele Jahre her
Aber jedes Jahr, da lebt er neu
Er war bloß Bischof von Terni
Lebte in Italien und es ging ihm gut

Doch dann hat er sich widersetzt
Einem klaren kaiserlichen Wort
Er durfte nicht, er hat’s getan
Getraut die Paare seiner Stadt

Wunderschöne, bunte Farben
Lieblich, sanfte Düfte
Gaben seinem Garten leben
Blumen, herzerwärmend

Meistens waren es die Rosen
Die er seinen Paaren schenkte
Unter einem guten Stern
Stand fortan jede seiner Ehen

Der Kaiser hat  wohl gerochen
Dass der Bischof ihm da nicht gehorcht
So ward es Februar, der 14.
Als man ihn enthaupten ließ

Noch heute ist sein Todestag
Ein Brauchtum jedes Jahr
An dem Verliebte weite Wege geh’n
Um sich zu zeigen ihre Liebe

Tausendsiebenhundert Jahre später
Seh ich dir in deine herrlich schönen Augen
Sage dir, dass ich dich liebe
Und ich für dich sterben würde

(ein Valentinstagsgedicht von Michi)

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